Hexenschuss:
Physiotherapeutische Behandlung

Hexenschuss: Physiotherapeutische Behandlung Bei einem Hexenschuss kann Chiropraktik hilfreich sein.

Ein Hexenschuss ist zwar sehr schmerzhaft, klingt aber in der Regel mit der richtigen Behandlung bald wieder ab. Wichtig ist, ungünstige Schonhaltungen zu vermeiden und baldmöglichst zur Bewegung zurückzukehren. Neben geeigneten Mitteln zur gezielten Schmerzlinderung können verschiedene physiotherapeutische Maßnahmen hilfreich sein.

Hilfe bei Hexenschuss:
Sanfte Bewegung statt Bettruhe

Wenn der Schmerz gerade erst in den Rücken „geschossen“ ist, kann im Akutfall die sogenannte Stufenlagerung Linderung bringen. Im weiteren Therapieverlauf ist es allerdings wichtig, möglichst bald wieder zur Bewegung zurückzukehren. Bettruhe bei Hexenschuss war gestern!

Wer mit geeigneten Schmerzmitteln den Schmerz unter Kontrolle gebracht hat, sollte daher zum Beispiel regelmäßig Spazierengehen. Auf diese Weise wird die Durchblutung der Muskulatur verbessert, Verspannungen lösen sich.

Hexenschuss-Therapie:
Wärmeanwendungen und mehr

Ergänzend zur medikamentösen Behandlung haben sich bei Hexenschuss verschiedene Anwendungen und Therapiebausteine aus dem Bereich der Physiotherapie bewährt. Dazu zählen:

  • Wärmeanwendungen zur Durchblutungsförderung (z. B. Fango-, Moorpackung)
  • Massagen
  • Chirotherapie zur gezielten Lösung von Blockaden

Hexenschuss? Rückenmuskulatur ab sofort stärken

Ein Hexenschuss ist ein Alarmsignal und zeigt an: Die Rückenmuskulatur befindet sich in einem suboptimalen Zustand. Ab sofort gilt es, den Rücken gezielt zu trainieren. Lassen Sie sich dazu einen geeigneten Trainingsplan von einem Physiotherapeuten zusammenstellen, den Sie auch im Alltag leicht umsetzen können. Darüber hinaus sollten ab sofort die Zeichen auf „rückenfreundlich leben und arbeiten“ stehen. Was das heißt?

  • Regelmäßige Bewegung
  • Wirbelsäulengymnastik
  • Abbau von Übergewicht
  • Vermeidung von falschem Sitzen, Tragen und Stehen
  • Rückenfreundliches Arbeiten

Lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt genau beraten, worauf es bei Ihnen im Detail ankommt.

Das könnte Sie auch interessieren:
zurück nach oben
Disclaimer:
© 2016 DVGE Deutscher Verlag für Gesundheit und Ernährung GmbH. Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.behandeln.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf behandeln.de zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zum Datenschutz.
Besuchen Sie behandeln.de auch auf Google+.