Rückenschmerzen:
Klassifizierung und Diagnose

Rückenschmerzen: Klassifizierung und Diagnose Die körperliche Untersuchung ist bei Rückenschmerzen wichtig.

Je nach Dauer der Rückenschmerzen unterscheiden Experten zwischen akuten und chronischen Rückenschmerzen. Gerade bei häufigen Rückenschmerzen oder stark ausgeprägten Beschwerden ist die Untersuchung beim Arzt wichtig, um eine exakte Diagnose zu stellen und die Ursachen für Rückenschmerzen herauszufinden.

Akute und Chronische Rückenschmerzen

Im Hinblick auf die Dauer von Rückenschmerzen werden folgende Rückenschmerz-Arten unterschieden, wobei der Übergang zwischen den unterschiedlichen Schmerzuständen fließend sein kann.

Akute Rückenschmerzen:

  • Der Rückenschmerz hält maximal 6 Wochen an

Subakute Rückenschmerzen:

  • Der Rückenschmerz besteht 6-12 Wochen lang

Chronische Rückenschmerzen:

  • Die Rückenschmerzen dauern länger als 12 Wochen (die Patienten haben ständig Rückenschmerzen“)

Während akute Rückenschmerzen eine Warnfunktion besitzen und zum Beispiel auf eine zugrundeliegende Entzündung oder Verletzung hindeuten, können sich chronische Schmerzen zu einem eigenständigen Krankheitsbild entwickeln. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einem „Schmerzgedächtnis“. Der Schmerz besteht unabhängig von der Ursache und wird zum täglichen Begleiter, der auch die Psyche stark belasten kann. Umso wichtiger ist es, bereits bei akuten Rückenschmerzen frühzeitig aktiv zu werden und eine geeignete Behandlung einzuleiten.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema physiotherapeutische Behandlung von Rückenschmerzen.

Lesen Sie hier alles über die medikamentöse Behandlung von Rückenschmerzen.

Rückenschmerzen: Diagnose

Um die Ursachen für Rückenschmerzen zu ermitteln, werden unterschiedliche Diagnoseverfahren eingesetzt. Welche Untersuchungen und Tests angewendet werden, hängt unter anderem von der Rückenschmerz-Dauer und der Rückenschmerz-Art ab. Folgende Untersuchungsmethoden stehen bei Rückenschmerzen im Allgemeinen zur Verfügung:

  • Ausführliches Gespräch mit dem Arzt (Anamnese)
  • Körperliche Untersuchung inkl. Beweglichkeits- und Funktionsprüfungen, neurologischen Tests und Tests zu Reflexen
  • Bildgebende Verfahren (z. B. Ultraschall, Röntgen, Computertomographie, Kernspintomographie)
  • Laboruntersuchungen bei Verdacht auf eine Grunderkrankung
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