Bandscheibenvorfall: Behandlung (Medikamente)

Bandscheibenvorfall: Behandlung (Medikamente) Medikamente zur Schmerzlinderung sind jetzt wichtig.

Im Rahmen der konservativen Bandscheibenvorfall-Behandlung spielen Medikamente zur Schmerzlinderung eine zentrale Rolle. Denn erst wenn der Patient weitestgehend schmerzfrei ist, können weitere Therapiebausteine (z. B. Massagen, Krankengymnastik) eingesetzt werden. Sollten diese Maßnahmen innerhalb von 6-8 Wochen nicht den gewünschten Erfolg bringen, kann eine Operation notwendig sein.

Wichtiger Hinweis: Bei Lähmungserscheinungen sowie Blasen- und Mastdarmentleerungsstörungen ist eine Operation meist unumgänglich.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Operation bei Bandscheibenvorfall.

Bandscheibenvorfall:
Medikamente zur Schmerzlinderung

Die gezielte Schmerzlinderung ist bei einem Bandscheibenvorfall zu Beginn der Behandlung von zentraler Bedeutung. Denn der Patient sollte sich im Alltag möglichst weiter „normal“ bewegen können. Zudem ist im weiteren Behandlungsverlauf die aktive Mitarbeit des Patienten gefragt (z. B. bei Aqua-Gymnastik oder anderen physiotherapeutischen Maßnahmen).

Doch nur wenn der Patient schmerzfrei ist, ist es überhaupt möglich, weitere Therapiemaßnahmen zur Mobilisierung einzuleiten.

Geeignet sind Mittel, die sowohl den Schmerz als auch die Entzündung hemmen – hier hat sich der Wirkstoff Diclofenac hervorragend bewährt. Der Wirkstoff steht in unterschiedlichen Darreichungsformen zur Verfügung und kann zum Beispiel äußerlich als Schmerzgel oder innerlich in Form von Tabletten angewendet werden.

Mitunter kann auch die Injektion von örtlich betäubenden Medikamenten oder Kortison sinnvoll sein. Zudem können auch muskelentspannende Mittel zum Einsatz kommen.

Lassen Sie sich dazu von Ihrem behandelnden Arzt ausführlich beraten.

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