Bandscheibenvorfall: Operation

Bandscheibenvorfall: Operation Eine „Bandscheiben-OP“ ist relativ selten notwendig.

Eine Bandscheiben-OP ist weitaus seltener notwendig, als viele annehmen. Tatsächlich wird im Schnitt nur in etwa 5 Prozent aller Fälle operiert.1 Doch wann erfordert ein Bandscheibenvorfall eine OP? Und was genau passiert im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs? Lesen Sie hier Wissenswertes rund um das Thema Bandscheiben-OP.

Bandscheibenvorfall: Operation − Ja oder Nein?

Ein Bandscheibenvorfall lässt sich mittels einer konservativen Therapie, also einer Kombination aus Medikamenten und Physiotherapie, häufig gut in den Griff bekommen. Sollte sich allerdings innerhalb von 6-8 Wochen keine Besserung ergeben, ist eine Operation mitunter notwendig, um anhaltende Schäden zu vermeiden.

Eine Operation ist notfallmäßig angezeigt, wenn Lähmungserscheinungen auftreten oder es zu Blasen- oder Stuhlinkontinenz kommt.

Was passiert bei einer Bandscheiben-OP?

Im Rahmen einer Bandscheiben-Operation wird vorgefallenes bzw. herausgetretenes Bandscheibengewebe entfernt. Ziel ist es, den Druck auf die umliegenden Nerven zu verringern und somit die Schmerzen zu lindern und Funktionsstörungen langfristig zu beheben. Zu diesem Zweck stehen heute unterschiedlichen Operationstechniken zur Verfügung, zu denen Sie Ihr behandelnder Arzt umfassend beraten kann.

  • Minimalinvasive Verfahren (Chemonukleose, Laserabtragung der Bandscheibe und andere)
  • Konventionelle, offene Chirurgie (insbesondere bei schwierigen Bandscheibenvorfällen)

Lassen Sie sich auch über die Chancen und Risiken einer solchen OP aufklären. So kann zum Beispiel Narbengewebe nach der Operation erneut auf den Nerv drücken und Schmerzen verursachen. Eine umfassende Information vor der OP ist für den Patienten unverzichtbar.

Künstliche Bandscheibe

Heute ist es möglich, eine künstliche Bandscheibe einzusetzen. In der Regel ist aber der verbleibende Bandscheiben-Teil groß genug, um die übereinander liegenden Wirbelkörper weiterhin zuverlässig abpuffern zu können. Ob eine künstliche Bandscheibe eingesetzt werden muss, sollte mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Es gibt mitunter gute Ergebnisse, allerdings stehen Langzeituntersuchungen derzeit noch aus.

Nach der Bandscheiben OP

Nach der Bandscheiben OP ist in der Regel ein Reha-Aufenthalt notwendig. Manuelle Therapie und Krankengymnastik sollen dann helfen, die betroffene Muskulatur zu stärken und Funktionsstörungen wieder zu beheben. Krankengymnastische Übungen stehen etwa 2-3 Wochen nach dem operativen Eingriff auf dem Programm. Wichtig ist, dass die Betroffenen auch nach der Reha ausgewählte, erlernte Übungen zu Hause durchführen.

Die Rückkehr an den Arbeitsplatz ist in der Regel 8-10 Wochen nach einer Bandscheiben-OP möglich.

1 ARD-Ratgeber Gesundheit: Bandscheiben-Operation. 23.08.2014
Das könnte Sie auch interessieren:
zurück nach oben
Pflichttexte:
Voltaren Schmerzgel® 1,16% Gel für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren. (Wirkstoff: Diclofenac, Diethylaminsalz).
Erwachsene: Zur symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Zerrungen, Verstauchungen od. Prellungen in Folge stumpfer Traumen, z.B. Sport- u. Unfallverletzungen; der gelenknahen Weichteile (z.B. Schleimbeutel, Sehnen, Sehnenscheiden, Bänder, Muskelansätze u. Gelenkkapseln) bei Arthrose der Knie- u. Fingergelenke; bei Epicondylitis (Entzündung der Sehnenansätze im Bereich des Ellenbogens, auch Tennisellenbogen bzw. Golferellenbogen genannt); bei akuten Muskelschmerzen z.B. im Rückenbereich. Jugendliche über 14 J.: Zur Kurzzeitbehandlung. Zur lokalen, symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Prellungen, Zerrungen od. Verstauchungen infolge eines stumpfen Traumas. Enthält Propylenglycol. Bitte Packungsbeilage beachten.
Rezeptfrei in Ihrer Apotheke.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG | 80339 München
Referenz: VOL5-E06

Voltaren Dolo® 25 mg überzogene Tablette für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren (Wirkstoff: Diclofenac-Kalium). Zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen. Enthält Sucrose (Zucker). Bitte Packungsbeilage beachten.
Rezeptfrei in Ihrer Apotheke.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG | 80339 München
Referenz: VOL2-E04

Disclaimer:
© 2016 DVGE Deutscher Verlag für Gesundheit und Ernährung GmbH. Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.behandeln.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf behandeln.de zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zum Datenschutz.
Besuchen Sie behandeln.de auch auf Google+.